Passive lineare Zweipole können zu einem Ersatzwiderstand zusammengefasst werden:
Eine ideale Spannungsquelle liefert eine konstante Spannung
Eine ideale Stromquelle liefert einen konstanten Strom
Eine reale Spannungsquelle = ideale Spannungsquelle
Eine reale Stromquelle = ideale Stromquelle
Die Kennlinien im Vergleich – die reale Quelle ist eine fallende Gerade zwischen zwei Punkten, die man messen (oder berechnen) kann:
Reale Spannungsquelle und reale Stromquelle sind äquivalent (gleiche Kennlinie!), wenn:
Umrechnung (gleiche
Von außen sind beide nicht unterscheidbar – wählen Sie die Darstellung, die die Rechnung einfacher macht!
Jedes lineare Netzwerk mit Quellen lässt sich an zwei Klemmen a–b als Ersatzspannungsquelle (
Das ist die zentrale Technik für Netzwerkaufgaben.
Unser Spannungsteiler aus letzter Woche (
→ Tafel:
Gleiche Antwort wie letzte Woche – aber jetzt in 2 Zeilen statt Netzwerk-Umformung!
Bei der Reihenschaltung von realen Spannungsquellen addieren sich Leerlaufspannungen und Innenwiderstände:
Anwendung: Batteriepacks (Taschenlampe, E-Auto)
Vorteil: höhere Gesamtspannung • Nachteil: höherer Innenwiderstand
Bei der Parallelschaltung von realen Spannungsquellen mit gleicher Leerlaufspannung
Anwendung: höhere Ströme, Redundanz
Nachteil: nur bei gleichen Spannungen sinnvoll (sonst Ausgleichsströme!)
Eine Spannungsquelle
a) Bestimmen Sie allgemein die Leerlaufspannung
b) Gegeben:
c) Wie groß muss ein Lastwiderstand
Die Schaltung liefert an den Klemmen 1–2 die Spannung
a) Wie viele unabhängige Knotenpunktgleichungen gibt es? Stellen Sie sie auf.
b) Leerlauf (
c) Bestimmen Sie das Spannungsquellen-Ersatzschaltbild links der Klemmen 1–2 (
d) Die Schaltung soll
Nächste Woche: Wie viel Leistung bekommt man aus einer Quelle heraus – und wie misst man in realen Schaltungen?